Regenerative Injection Therapy
Patientengeschichten
Damit
müssen Sie leben“
sagte ihr Arzt und verabschiedete sich von ihr freundlich. Doch damit konnte sie
sich nicht abfinden, und sie suchte nach Alternativen!
Zwanzig Jahren ist es her, als B. R. Leistungsport-Karriere ein jähes Ende fand: Knöchelbruch, Operation, vier Wochen Gips. Glücklicherweise traten aber im Alltag keine Beschwerden auf, die empfohlene Krankengymnastik hatte sie deshalb schnell aufgegeben.
Nun war sie 45, hatte vier Kinder groß gezogen. Die Knöchelverletzung hatte sie schon lange vergessen, doch vor einigen Jahren kamen die Schmerzen. Anfänglich nur nach Belastung, inzwischen aber hatte sie die Beschwerden auch in Ruhe. Sie nahm Schmerzmittel, doch daraufhin bekam sie Magenschmerzen. Sie versuchte Krankengymnastik und Shiatsu, aber die brachten nur vorübergehende Linderung. Morgens war der „Fuß“ steif, Anlaufschmerzen plagten sie täglich, es bestand eine Dauerschwellung im Außenknöchelbereich.
Bei der Untersuchung zeigte sich ein in seiner Beweglichkeit massiv eingeschränktes oberes Sprunggelenk, Druck auf Gelenkkapsel und Bandstrukturen waren sehr schmerzhaft, die Fußhebermuskeln auf der betroffenen Seite verkürzt und schwächer, ebenso die Fußsenkermuskeln.
Nachdem die Patientin auch angab, ein instabiles Gefühl im Gelenk zu haben (was unsere Untersuchungen bestätigten), rieten wir ihr zu einer Proliferationstherapie. Und die half: Pro Injektion sank die Schmerzintensität um circa 20–25 %. Nach der vierten Injektion war die Patientin nahezu schmerzfrei. Frau R. ist damit ein typischer Fall: Bei 80% unserer Patienten hilft die Proliferationstherapie auf diese durchschlagende Weise.
Das Schleudertrauma veränderte ihr Leben
Ein Auffahrunfall wie tausend andere. Doch als sich die junge Frau in unserer Ambulanz vorstellte, war sie verzweifelt. Vor einem Jahr war ihr auf dem Weg zur Arbeit von hinten einer auf ihren Opel gedonnert. Damals traten bei der 25-Jährigen nach ein paar Stunden Kopf- und Nackenschmerzen auf, typische Symptome, die sie nicht allzu ernst nahm. In den folgenden Tagen kamen Schwindelgefühle hinzu Konzentrationsstörungen, Benommenheit, Schwankschwindel, vermehrt Kopfschmerzen und immer wieder Sehstörungen. Sie wurde arbeitsunfähig geschrieben, weil sich bei ihrer sitzenden Tätigkeit vor dem Computer das Beschwerdebild verschlechterte. Man verschrieb ihr keine Krankengymnastik, stattdessen aber die übliche Halskrawatte, die anfangs sogar die Schmerzen linderte, jedenfalls kurzfristig.
Dann folgte die ganze Palette der Diagnose: Röntgenuntersuchungen, Computertomogramm, zuletzt Kernspintomogramm. Das Ergebnis: ein unauffälliger Befund, insbesondere keine knöcherne Schädigung. Zwar fiel eine Steilstellung der Halswirbelsäule auf, aber die kommt öfters vor, auch ohne Schmerzen.
Die Patientin nahm Schmerzmittel, doch auch diese halfen nicht. Zuletzt kam sogar Verdacht auf, sie würde um möglichst viel Schmerzensgeld pokern. Als sie sich bei uns vorstellte, konnten wir diesen Verdacht nicht teilen.
Hilfe durch die Proliferations-Therapie
Die körperliche Untersuchung erbrachte klare Hinweise für eine massive Störung der ligamentären Strukturen der oberen Halswirbelsäule. Eine Röntgenaufnahme in maximaler Vor- und Rückbeugung der Halswirbelsäule bestätigte die Gefügelockerung an zwei Stellen der oberen Halswirbelsäule.
Wie konnten wir ihr helfen? Wir entschieden: Ein klarer Fall für die Proliferations-Therapie.
Die meisten Schmerztherapiekonzepte folgen dem traditionellen Denken: Reizzustände zu unterdrücken. Dazu gehört Bettruhe, Schonen, Eisbehandlung, Hochlagern und ganz besonders auch die Einnahme entzündungshemmender Medikamente (Cortison), oder im Falle der Halswirbelsäule eben Hilfestellung durch eine Halskrause.
Die Natur
heilt und stärkt den Körper jedoch nicht durch Stilllegung oder Unterdrückung.
Erst wenn Reize gesetzt werden oder stimuliert wird, setzt die Regeneration ein.
Genau nach diesem Wirkprinzip funktioniert die Proliferationstherapie. Es war
ein schwieriger Fall, aber nach 6 Injektionen war sie nahezu schmerzfrei.